Reuters berichtete am 1. Oktober:
Meta-Plattformen (META. O), ein neues Kapitel eröffnet und berichtet am Mittwoch, den 12. November 2025, dass ab dem 16. Dezember menschliche Interaktionen mit seinen generativen KI-Tools genutzt werden, um Inhalte und Werbung auf Apps wie Facebook und Instagram zu personalisieren.
Die Nutzer werden ab dem 7. Oktober über die Änderungen informiert und haben laut dem Social-Media-Riesen keine Möglichkeit, sich abzumelden, wobei das Update jedoch nur für diejenigen gilt, die Meta AI nutzen.
Beschreibung des Prozesses
Meta wird KI-Konversationen (Text und Sprache) als zusätzliche Eingabe für die Personalisierung von Werbung und Inhalten nutzen. (Reuters) Kurz gesagt:
- Nutzer kommunizieren mit einem Meta-KI-Assistenten (in Apps wie Meta AI). (Das Schlüsselwort)
- Meta analysiert die Themen aus diesen Gesprächen (soweit sie nicht unter „sensible Themen“ wie Religion, Gesundheit usw. fallen). (Reuters)
- Diese konversationellen Einsichten werden mit anderen Signalen (wie Likes, Verhalten verfolgen, Kaufverlauf) kombiniert, um zu bestimmen, welche Werbung oder Inhalte ein Nutzer erhält. (Reuters)
- Auf dieser Grundlage können Anzeigen angezeigt werden, die eher zu dem passen, wonach der Nutzer offenbar sucht oder diskutiert – zum Beispiel: „Wenn jemand über Spaziergänge spricht, sieht man später Werbung für Wanderschuhe.“ (The Wall Street Journal)
Was kann ein Werbetreibender damit anfangen?
Als Werbetreibender können Sie auf verschiedene Weise von dieser Entwicklung profitieren. Hier sind konkrete Maßnahmen und Aufmerksamkeitspunkte:
- Erstellen Sie relevantere Anzeigen. Stellen Sie sicher, dass Ihre Anzeigen auf das abzielen, was Nutzer denken oder suchen, und nicht nur das, was Sie früher für sie hielten. Weil Meta mehr Kontext bekommt, kannst du relevanter werden.
- Nutze konversationelle Einsichten als InspirationDenk darüber nach, welche Fragen oder Probleme deine Zielgruppe hat: „Worüber sprechen sie?“, „Was versuchen sie zu lösen?“, „Welche Begriffe benutzen sie?“
Entwickeln Sie Werbekreativitäten, Schlagzeilen und Call-to-Actions basierend darauf. - Optimieren Sie Landingpages und Inhalte. Stellen Sie sicher, dass nach dem Klick das Erlebnis Sinn ergibt: Wenn Ihre Anzeige das Ergebnis von etwas ist, das jemand besprochen hat (z. B. Wandern), sollte die Landingpage verbunden sein (Wanderschuhe, Wege, Tipps). Das erhöht die Konversion.
- Segmentierung und Zielgruppenausrichtung Angenommen, das System von Meta erkennt Nutzer an, die über ein bestimmtes Thema sprechen (z. B. „Hundespaziergänge“, „nachhaltiges Reisen“). Du kannst Kampagnen einrichten, die gezielt auf diese Interessengruppen zugeschnitten sind.
- Messen und testen proaktiv Da die Technologie neu ist, ist es klug, A/B-Tests durchzuführen: Welche Anzeige funktioniert besser, wenn sie auf „Frage/Gesprächsthema“ reagiert im Vergleich zu Standardanzeigen? Verfolgen Sie KPIs wie CTR, Conversion, Kosten pro Übernahme.
- Achten Sie auf Datenschutz und Regulierung. Wichtig: Meta sagt, dass Gespräche über sensible Themen nicht zum Targeting verwendet werden. (Toms Leitfaden) Man muss sich also nicht auf Themen wie Gesundheit, Religion und Ethnie konzentrieren, wenn man erwartet, dass Meta diese Daten nutzt. Außerdem: In einigen Regionen (EU, Großbritannien, Südkorea) gelten strengere Regeln oder die Änderung gilt später. (Reuters)
Praktische Schritte für Ihr Unternehmen
- Planen Sie, worüber Ihre Zielgruppe oft spricht: FAQs, Chats, Kommentare in sozialen Medien.
- Teste Anzeigenvarianten, die diese Fragen oder Gespräche behandeln (fragengetriebene Schlagzeilen, „Hast du dieses Problem auch?“-Promotion).
- Richte eine Konversionsmessung ein, damit du sehen kannst, ob dieser neue Ansatz tatsächlich besser funktioniert.
- Halte die Anzeigenerstellung schlank und iteriere schnell: Die Zielgruppe verändert sich, der KI-Kontext ändert sich.
- Arbeiten Sie mit Ihrer Agentur oder Ihrem internen Team zusammen, um sicherzustellen, dass Daten und Inhalte damit übereinstimmen (sodass, wenn jemand klickt, die Erfahrung verbunden ist).
